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XML-Tage in Berlin 2007 – Reminiszenzen, E-Learning

Strategien für einen erfolgreichen Einsatz von E-Learning und Wissensmanagement in kleineren und mittleren Unternehmen im Fokus des E-Learning-Forums 2007

Strategien für einen erfolgreichen Einsatz von E-Learning und Wissensmanagement in kleineren und mittleren Unternehmen im Fokus des E-Learning-Forums 2007

Mit einem sehr praxisorientierten Programm richtete sich das von der Berliner E-Learning-Initiative "Berlin - Stadt des Wissens" organisierte Forum zum einen an die Gruppe der Anbieter von Weiterbildungs-angeboten. Sie erfuhren hier, welche Strategien die richtigen sind, um im Markt auch bei der Zielgruppe kleinerer und mittelständischer Unternehmen erfolgreich sein zu können. Und zum anderen erfuhren Entscheider und Bildungsplaner aus Wirtschaft und Verwaltung mehr über Einsatzmöglichkeiten bedarfsgerechter E-Learning- und Wissensmanagementsysteme.
Prof. Dr. Wolfgang Coy, Humboldt-Universität zu Berlin, eröffnete das E-Learning-Forum mit seinem Vortrag unter dem Titel "Die Zukunft des Wissens – E-Learning im Kontext einer neuen globalen Wissensordnung". An den Anfang seiner Erörterung stellte er das Humboldtsche Bildungsideal, um dann die historischen und gegenwärtigen Techniken des Lernens zu bewerten. Abschließend ging Coy auf die aktuell offenen Fragen des E-Learning ein.
Eva Emenlauer-Blömers, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen
Eva Emenlauer-Blömers, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen präsentierte Ergebnisse und Erfahrungen des von der EU geförderten Programms "Berlin – Stadt des Wissens", das über einen Zeitraum von 2 Jahren in Berlin durchgeführt worden ist und sich gegenwärtig in der Schlussphase befindet. Sie beendete Ihre Ausführungen mit sehr konkreten Vorschlägen für die weitere Vernetzung der E-Learning-Akteure in Berlin und Ideen für gemeinsame Projekte und Initiativen. Die E-Learning Initiative wird die Vorschläge und Ideen in den kommenden Sitzungen aufgreifen und Projektanträge erarbeiten.
Klaus-Dieter Teufel, bbw Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg e. V. nutzte das E-Learning-Forum, um über die Vorbereitungen eines neuen Netzwerkes "Wissenmangement für KMUs" zu berichten. Die Vision des bbw ist es, mit Kompetenzträgern für Wissensmanagement aus IT-Häusern, Verlagen, Bildungsdienstleistern, Fachinformationszentren und Hochschulen KMUs zu motivieren, ihre unternehmerischen Ziele mit Wissensmanagement zu befördern. Konkret geht es also darum, Unternehmen mit Methoden und Technolgien des Wissensmanagements zu untersützen bei der Optimierung von:
  • Prozess-/Projektmanagement
  • Produktionssteuerung
  • Kundenbeziehungsmanagement
  • Personalentwicklung
  • Wissenssicherung
  • Darstellung des Wissens und der Kompetenzen des Unternehmens in der Öffentlichkeit und bei Kunden

Wachstum durch Cluster

Podiumsdiskussion: Wachstum durch Cluster
Unter dem Titel "Wachstum durch Cluster" diskutierten zum Auftakt der XML-Tage 2007 Hans-Peter Hiepe (r.o.), Bundesministerium für Bildung und Forschung, Dr. Joachim Quantz (l.u.), <xmlcity:berlin> e. V., Carsten Rudolph (r.u.), Microsoft Deutschland GmbH und Prof. Dr.-Ing. Jochen Schiller (r.o.), Vizepräsident der Freien Universität Berlin unter Moderation von Rainer Thiem, x<mlcity:berlin> e. V. die zentrale Frage, wie eine Region ihr kreatives Potenzial noch besser ausschöpfen kann. Hans-Peter Hiepe ging insbesondere auf das Programm "Unternehmen Region" ein. Er zeigte sich über die Erfolge des Wachstumskerns <xmlcity:berlin> erfreut, der seit 2001 vom BMBF gefördert wird. Ziel des Wachstumskerns <xmlcity:berlin> ist, eine Plattform für intelligente Kollaborationsportale für kleine und mittelständische Unternehmen zu entwickeln.
Nachhaltige Weiterbildungsstrategien und E-Learning-Modelle für KMUs waren das Thema von Thorsten Busse, der hier offenbar ganz entspannt wenige Minuten vor dem Auftritt einen letzten Foliencheck vornimmt.
Thorsten Busse ist seit seinem Diplom, dass er 2004 an der Ruhr-Universität Bochum erwarb, als freiberuflicher Sozialwissenschaftler tätig und arbeitete in zahlreichen internationalen Projekten im Themenumfeld "E-Learning". Seine Forschungsschwerpunkte sind: E-Learning für KMU, E-Learning für Menschen mit Behinderungen und die IT-Weiterbildung.
Welche Bedeutung das E-Portfolio als Online-Werkzeug für lebenslanges Lernen und Kompetenzentwicklung zukünftig haben wird, war während der XML-Tage von Jörg Hafer (l) und Kolja Schönfeld von der Educational Design – Bildung und Technologie GmbH zu erfahren. Wenn Sie keine Antworten auf die nachfolgenden Fragen haben, so finden sie diese in den weiteren im E-Learning-Forum abgelegten Vortragsfolien.

Ich sehe das, was Du nicht siehst

Ich sehe das, was Du nicht siehst - und wir die Redaktion wissen, wer sich hinter dieser allseits bekannten Behauptung ankündigt: Christian Lippmann, von der structura Gores-Pieper Andrea Voß GbR. Lippmann ist bekannt für seine klaren Positionen zum Thema "E-Learning im Kontext von KMUs". Auch in diesem Jahr fand er viel Zuspruch für seine sehr praxisorientierte Bewertung des Einsatzes von E-Learning und online-gestützten Wissensmanagementsystemen in KMUs. Am konkreten Beispiel eines Brandenburger Druckereibetriebes stellte er konzeptionelle Überlegungen und die zu erwartenden Hürden dar. Nach Lippman spielen neben technischen Hürden vor allem menschliche Faktoren eine Rolle: Kompetenzüberschneidungen, Machtverlust, Verantwortungsablehnung, fehlende Transparenz, also all jene Fragen, die unter der Wasseroberfläche lauern und eine innovative Technik schnell zur Lachnummer werden lassen. Um den Einsatz von E-Learning auch unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten zu rechtfertigen, müssen sich die Maßnahmen rechtfertigen lassen. Stuctura hat hierfür eine Formel entwickelt.
Thomas Klauß, BITKOM e. V., stellte die vom Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi) geförderte Netzwerk-Plattform "METORA" vor. METORA will einen Beitrag dafür leisten, dass sich Unternehmen und Institutionen in der hochgradig spezialisierten und globalisierten Wirtschaft im Wettbewerb behaupten können. Die Vortragsfolie gibt einen Einblick in die Struktur und das Zusammenwirken der einzelnen Gruppen auf der Plattform.
Dr. Volker Grassmuck vom Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik der Humboldt-Universität zu Berlin gab Einblicke in den Stand der Auseindersetzungen um freie Software und freie Bildung. Hier ein Auszug aus seinem Vortragsabstract:
"Das wissenschaftliche Publikationswesen ist im 20. Jahrhundert unter die Kontrolle eines Verlagsoligopols geraten. In keinem anderen Wissensbereich klafft das quid-pro-quo von öffentlichem Zugang und privater Kontrolle, das das Urheberrecht zu erzielen beansprucht, so eklatant auseinander. Nirgends sonst sind die Chancen einer freien Kooperation so evident wie in den öffentlichen Wissenschaften. Umso erstaunlicher ist es, wie mühsam, aber ohne Frage unaufhaltsam die Befreiungsbewegung zum Open Access voranschreitet.
In der Bildung liegen die Verhältnisse ganz ähnlich. Öffentlich besoldete Lehrende sind auf das Angebot weniger Lehrbuchverlage angewiesen und erfinden in ihren eigenen Materialien das Rad immer wieder neu. Einen wichtigen Impuls gab das MIT mit seiner Open-Courseware-Initiative. Das Science Commons der Creative-Commons-Initiative und die Vorbereitung einer Grundsatzerklärung nach Art der Budapest Declaration sind weitere Schritte zu einer Bewegung für freie Bildungsmaterialien."
Brigitte Pott vom Institut für Bibliotheks- und Informationswisssenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin stellte Ergebnisse des ESF-Projekts "Informationskompetenz als Schlüsselqualifikation für Lebenslanges Lernen von Hochschulabsolventen in Berliner Klein- und Mittel-Unternehmen" vor.
Im Qualifizierungsteil des mit mehreren Berliner Kooperationspartnern durchgeführten Projekts wird seit Herbst 2006 Teilnehmern aus Berliner Unternehmen im Rahmen eines Blended-Learning-Angebots Gelegenheit gegeben, einen umfassenden Überblick und praktische Fertigkeiten im Bereich Recherche und Aufbereitung wirtschaftsrelevanter Informationen zu erwerben. Das Projekt endet 2007. Hier eine Übersicht zum Untersuchsgegenstand und eine von mehreren Überraschungsergebnissen.

Open-Space-Forum

E-Learning: Open-Space-Forum
Auch in diesem Jahr nutzte die Gemeinschaft der E-Learner das Forum nicht nur zur Information über den "Stand der Dinge" sondern auch für intensive bilaterale Gespräche in kleinen und größeren Runden. Insgesamt hatten sich zum Forum über 100 Teilnehmer angemeldet:

Karin Abel, Jamal Abuhasan, Alina Allritz, Georges Awad, Nicole Bauch, Konrad Berger, Hans-Joachim Bieletzki, Maya Biersack, Willi Breitwieser, Gunnar Brückner, Thorsten Busse, Michael Bäumer, Wolfgang Coy, Nadine Dillinger, Neven Dolos, Wera Ebert, Tino Eilenberger, Eva Emenlauer-Blömers, Rolf Engelhardt, David Enneper, joest feenders, Ina Finke, Carola Franke, Heinz-Gerd Frinker, Conchi Garcia, Janine Glahn, Volker Grassmuck, Christoph Graupner-Dietrich, Stefan Grill, Jörg Hafer, Ileana Hamburg, Arne Handt, Kirsten Hantelmann, Ralf Heese, Reinhard Heggemann, Michael Hilse, Christine Hoffmann, Gabriele Hoffmann, Sebastian Hoffmann, Martin Holz, Thomas Hoppe, Heiko Kahmann, Jost-Peter Kania, Birgitta Kinscher, Alexander Kirchhof, Thomas Klauß, Jana Klawitter, Claudia Knaus, Uwe Kohnle, Helga Kröger, Jürgen Kutscha, Gerhard König, Markus Kötzle, Jörg Le Roux, Christian Lippmann, Silvia Luber, Frank Mattke, Norman May, Felix Michel, Annika Mierke, Alfred Moos, Kathrin Nachtsheim, Robert Netzschwitz, Arne Oberländer, Ender Özgür, Thea Payome, Christof Peltason, Matthias Philipsen, Brigitte Pott, Dirk Pritsch, Joachim Quantz, Kerstin Radke, Fritz Richter, Martin Riemer, Ulrich Roessler, Philippe André Royer, Harald Sack, Ina Schiffhauer, Silke Schmidt, Volk Schnauder, Kathleen Schüttler-Janikulla, Kolja Schönfeld, Christian Seebode, Olga Streibel, Lutz Suhrbier, Stefan Thalmann, Angela Thiele, Rainer Thiem, Robert Tolksdorf, Silke Trißl, Jo van Nouhuys, Dorit Wehling, Robert Westenkirchner, Sybille Wiedmann, Martina Wiemers, Stefan Zeeb, Ulrich Zimmermann, Wolfram Zimmermann, Florian Zipser, Klaus Zühlke sowie 12 weitere Teilnehmer, die nicht gelistet werden möchten.
 
         
       
 
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