Relationale Datenbanksysteme werden konstruiert, um strikt tabellenförmige
Daten zu verarbeiten. Dieser Talk führt den Beweis, dass sich die Infrastruktur
eines relationalen Datenbankkerns aber auch hervorragend eignet, um
Datenmodelle und Anfragesprachen zu unterstützen, die als nicht-relational
verstanden werden: Relationale Datenbanksysteme können in hocheffiziente und
skalierbare XQuery-Prozessoren verwandelt werden, die XML-Instanzen jenseits
der Gigabyte-Grenze verarbeiten.
Dazu beleuchten wir (1) Techniken zur Kompilation von Sprachkonstrukten,
die in XQuery zentral sind, aber in relationalen Anfragesprachen nicht
zur Verfügung stehen und (2) eine relationale Repräsentation des XML-
und XQuery-Datenmodells, die besonders die Auswertung von XPath-Ausdrücken
unterstützt. Wir werden sehen, wie diese rein relationale Sicht auf XQuery
wiederholt Optimierungsmöglichkeiten erschließt, die auf der Ebene von XQuery
selbst oft verborgen bleiben.
Die hier beschriebenen Techniken haben wir im XQuery-Compiler Pathfinder
implementiert (Open Source). Pathfinder generiert Code (Sequenzen von
SQL:1999-Anweisungen), der direkt auf verschiedensten relationalen
Datenbanksystemen ausführbar ist und erzielt so Auswertungszeiten, die
sich hinter "nativen" XQuery-Prozessoren nicht verstecken müssen –
ganz im Gegenteil.
Starting from the rationale behind registries and analyzing the deficiencies
of existing registry standards such as UDDI and ebXML, the article argues
that a new approach towards registry design is needed that separates the
concerns between the registry.s organizational rules, the description of
its entities and its programmatic interface.
Using the example of the nascent European eGovernment Resource Network it
makes the case that in many cases topic maps are better suited to satisfy
the requirements on registries, in particular semantic registries. It also
proposes to use ATOM as means to federate registries and to notify clients
about changes in the contents of a registry.