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Kolloquium "µ - eine Sprache für den medienübergreifenden Schema-Entwurf"

Datum: 10.11.2003, 15:00 bis 17:00
Vortragende(r): Elke Kasimir (EsPresto AG)
Ort: Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Informatik, Adlershof, Rudower Chaussee 25, 12489 Berlin, Raum 4.111
Abstract: Viele moderne Internet-Applikationen kombinieren in Java kodierten Applikationscode mit einem relationalen Datenbank-Backend sowie zunehmend auch XML-basierten Schnittstellen. Diese Heterogenität bringt sowohl im Entwurf wie auch in der Konstruktion spezifische Probleme mit sich, zu deren Lösung die Sprache µ beitragen soll. In der Regel liegt spätestens zum Ende der Analysephase ein statisches Modell vor - etwa eine Kollektion von UML-Klassendiagrammen - welches die relevanten Entitäten der Anwendungsdomäne angibt und deren logische Beziehungen beschreibt. Aus diesem Analysemodell werden dann in separaten Prozessen sowohl das Datenbankschema wie auch die Java-Klassenhierarchien und ein oder mehrere XML-Schemata (als DTD oder XMLSchema-Dokument) abgeleitet, wobei typischerweise ein erhebliches Maß an Redundanz entsteht. Die Sprache µ wurde mit dem Ziel entworfen, diese Redundanz zu vermeiden, indem sie gestattet, auch in der Entwurfsphase ein sprachübergreifendes Modell beizubehalten. Hierzu können die typischen Elemente eines statischen Modells - das sind im wesentlichen Typen, Assoziationen und Generalisierungen - auf systematische Weise mit Hinweisen zur sprachspezifischen Realisierung versehen werden. Die Umsetzung in konkrete Deklarationen der Zielsprachen geschieht dann automatisch durch entsprechende Werkzeuge. Auch während der Konstruktionsphase führt das Nebeneinander von Java, SQL und XML in ein- und derselben Applikation zu spezifischen Aufwänden, da Daten aus einem Typsystem in Daten eines anderen Typsystems konvertiert werden müssen. Die automatisierte oder halbautomatisierte Erzeugung entsprechender Konversionsroutinen wird traditionell unter den Stichworten "data binding" bzw. "object relational mapping" diskutiert. Wir glauben, dass die Verwendung einer Sprache wie µ der richtige Weg ist, um data binding und object relational mapping zu realisieren und haben für diesen Aufgabenbereich µ-basierte Werkzeuge entworfen und im Prototyp realisiert. Der Vortrag wird die im Projekt entwickelten Konzepte anhand von Beispielen erläutern und über die entwickelten Werkzeug-Protoypen Auskunft geben. Zum Schluss sollen auch einige Ideen zur Weiterentwicklung dieser Konzepte vorgestellt werden. Elke Kasimir hat Linguistik und Informatik studiert. Sie ist als Entwicklerin bei der EsPresto AG tätig und war bei der Durchführung des vorgestellten Projekts maßgeblich beteiligt.

 
         
       
 
  Seite zuletzt geändert am: 11-Apr-2006 11:11:22
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